Zeitungsartikel vom 27.04.2016

Hallo Gemeinde,

anbei die Artikel, welche am Mittwoch, den 27.04.2016 erschienen sind:

Schwarzwälder  Bote:

Links:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-talheim-21-aus-bi-stoesst-auf-erfolg-an.ca4bb048-a887-451d-9142-ed8c80c53d8a.html

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-talheim-21-aus-ade-bleibt-skeptisch.accc9ed5-dd89-42dd-b00c-ba35fe4a29fc.html

 

Südwest Presse:

 

Viele Grüße

Glühweinumtrunk – Mittwoch, den 16.12.2015

Hallo Gemeinde,

wie bereits im letzten Jahr veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder einen kostenlosen Glühwein-Ausschank für alle Talheimer und Interessierte.

Das gemütliche Beisammensein findet am Mittwoch, den 16.12.2015 ab 18:30 Uhr vor dem Talheimer Zentrum statt.

Bei einem Glühwein beantworten wir gerne eure Fragen.

Wir freuen uns auf euch.

Viele Grüße!

 

P.s.: Falls ihr Lust habt uns an diesem Abend zu unterstützen (Aufbau, …), dann fragt einfach bei Ulli nach.

Zeitungsartikel zwischen 12.10. bis 24.10.2015 mit Richtigstellungen bzw. Anmerkungen!

Liebe Gemeinde,

anbei die Zeitungsartikel der letzten Tage mit einigen Anmerkungen und Richtigstellungen.

  1. Leserbrief – 12.10.2015 – abgedruckt im Schwarzwälder Bote

Leserbrief von Thomas Richter:

2015-10-12_Leserbrief_Schwabo

2. Artikel „Bekommt Talheim zuerst Hochbrücke“ – 21.10.2015 – abgedruckt / online im Schwarzwälder Boten

Der Artikel ist sehr lesenswert, auch der erste Kommentar zum Artikel!

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-bekommt-talheim-zuerst-hochbruecke.3d8970eb-9857-4c06-a652-4eb125e85b60.html

Anmerkung: Es ist an dieser Stelle wichtig die Haltung der „Gegner“ – also uns – zu erwähnen:

„Sie sind furchtbar enttäuscht. Zwar dürfte das geplante Förderband den Ort generell vom befürchteten LKW-Verkehr entlasten. Weil Kaltenbach aber auch, so soll er am runden Tisch verkündet haben, den neuen Steinbruch in Betrieb nimmt, wird es eine Doppelbelastung geben. „

Fünf Jahre lang für die Auffüllung mit Abraum aus Stuttgart 21 wären schon eine Katastophe. 20 Jahre lang die Doppelbelastung sind der Horror für Talheim.

3. Artikel „Heute Abend werden die alternativen Konzepte zur Talheim Steinbruch-Auffüllung vorgestellt“ – Donnerstag, den 22.10.2015 – Neckar Chronik

http://www.neckar-chronik.de/Home/nachrichten/nachrichten-horb_artikel,-Heute-Abend-werden-die-alternativen-Konzepte-zur-Talheimer-Steinbruch-Auffuellung-vorgestellt-_arid,322379.html

4. Artikel „Unser Steinachtal nicht privaten Interessen opfern“ – 23.10.2015 – Schwarzwälder Bote online

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-unser-steinachtal-nicht-privaten-interessen-opfern.ade14594-b2a4-4e55-9dee-1d1766c35c16.html

Anmerkung der BI zum Artikel bzgl. der folgenden Aussage von Herrn Kaltenbach:

Kaltenbach wurmte offenbar nicht nur die negative Stellungnahme des Nabu, sondern auch das mangelnde Vertrauen der Talheimer. Er sagte: „Zum Thema Vertrauen möchte ich nicht viel sagen. Ich habe den Bürgern in Talheim nichts getan. Ich stehe zu meinem Wort. Das hat mich sehr getroffen.

Hierzu würden wir gerne auf einen Artikel vom 09.11.2001 (Südwest Presse) verweisen. Dort wird der Vater von Herrn Kaltenbach zitiert. Der wesentliche Teil des Artikels ist gelb hervorgehoben. Und dieser Artikel uns nur einer der wenigen… Dieser und weitere historische Kernaussagen wurden im Blogeintrag „Historie bis zur Schließung / das Leid der Talheimer Bevölkerung“ vom 09.10.2014 aufgelistet… Einleitend mit dem Zitat:

„Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer die selben alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.“ – William Faulkner

Einige Kernaussagen von damals:

  • „Walter Kaltenbach sicherte die Einhaltung des noch abzuschließenden Vertrages zu“
  • „Er trat im Ortschaftsrat als vertrauenswürdiger und der Untertalheimer Gemeinde eng verbundener Geschäftsmann auf, der keinen Wortbruch begehen wolle“
  • „Auch einem Rechtsnachfolger der Kaltenbach KG wird es nicht möglich sein, den Steinbruch wieder in Betrieb zu nehmen“
  • „Die Rekultivierung … werden vom Landratsamt strengstens überwacht“

2001-11-09_Ende_des_Steinbruchs_besiegelt_markiert

Im Artikel vom 23.10.2015 wird eine Aussage getroffen, dass „Nur wenn der Ort einen erheblichen Mehrwert hat, könnte man überlegen, vom bestehenden Vertrag abzuweichen.“ – hierzu sollte sich jeder einzelne die Frage stellen: Gibt es ein höheres Gut als die Gesundheit, Frieden und Lebensqualität(Ruhe)? Ist Geld das Einzige was zählt?

Es gibt Belege und es ist Tatsache, dass die Fälle von Krupphusten und Asthma seit der Schließung des Steinbruchs im Ort stark rückläufig wurden!

5. Artikel „Hochbrücke in Talheim das ist Quatsch“ – vom 23.10.2015 – Schwarzwälder Bote

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-hochbruecke-in-talheim-das-ist-quatsch.f06dd1e4-4d12-41c9-ad31-89be016c4ff6.html

Anmerkung der BI: Im Artikel wird folgendes genannt „Variante 1: Vorschlag der Bürgerinitiative. Zufahrt über ein Feld in Obertalheim. Kaltenbach dazu: „Die Wege sind nicht flurbereinigt. Teilweise müssten Ausweichbuchten gebaut werden oder die Wege verbreitert werden. Dazu ist der Grunderwerb schwierig.““

Hier muss man sich fragen ob gezielt versucht wird eine Antipathie gegen die BI aufzubauen, Talheim wieder in ein Lager von Ober- und Untertalheimer zu spalten und die BI als eine Ansammlung von im unteren Tal wohnender Anlieger zu sehen.

Hierzu können wir nur richtigstellen: Dieser Vorschlag kam NICHT von der BI. Des Weiteren sollten wir NICHT mehr von Ober- oder Untertalheim reden sondern von TALHEIM! Hinweis: es besuchen sehr viele Gemeindemitglieder des oberen Tals die Infoveranstaltungen der BI.

Die öffentliche Informationsveranstaltung vom Donnerstag sollte deutlich gezeigt haben, dass das Thema Talheimer des oberen als auch des unteren Tals interessiert!

Des Weiteren wird Herr Kaltenbach zitiert: „Das Förderband ist nicht so laut“.

Die subjektive Aussage „nicht so laut“ ist relativ. Wir sind davon überzeugt, dass das Talheimer Förderband in Dornstetten „nicht so laut“ zu hören sein wird.

In zehn Metern Entfernung zwischen 58 und 65dB. „Ein Staubsauger in dieser Entfernung habe gut 56dB so Kaltenbach„… Jeder sollte wissen, dass es sich bei dB um eine logarithmische Einheit handelt und die Steigerung nicht linear sondern exponentiell ist! Konkret: Der Unterschied zwischen 56dB und 65dB ist um Welten größer als der Unterschied zwischen 56PS und 65PS!

Leider gibt es genügend Anwohner, die sich sicherlich nicht über ein mind. über 20 Jahre laufendes Förderband mit der Geräuschkulisse eines laufenden Staubsauger erfreuen dürften. Vom Echo der Felswände mal ganz abgesehen…

Aussagen wie „wo notwendig, solle es wegen Staub oder Lärm eine Abdeckung erhalten„. Wer entscheidet dies und an Hand welcher Richtlinien? Wie soll jemand basierend auf solch nicht belastbaren Aussagen Entscheidungen treffen?

„Hochbrücke ist quatsch“, der geplante 220m lange Übergang soll am höchsten Punkt zwischen 20 und 25m hoch sein. Jeder soll sich bitte sein Wohnhaus in der Höhe vorstellen und dies dann i.d.R. mit dem Faktor zwei multiplzieren!

Es wird vom Normalbetrieb geredet: „Im Normalbetrieb verschiebt lediglich eine Raupe das Material und baut es ein.“ Leider wissen wir nicht was der Normalbetrieb sein wird, ebenso wenig wie laut eine entsprechende Raupe sein wird… Der Artikel wirft leider sehr viel mehr Fragen auf, als er versucht zu beantworten.

Bei der Aussage zu Variante zwei, dass der Aushubeinbau auf 10 Jahre begrenzt sei, jedoch die Option auf eine zweimalige Verlängerung von je 5 Jahren bestehen soll muss man sich fragen ob man in Dornstetten der Meinung ist, dass man in Talheim das Rechnen nicht gelernt hat…

„Kaltenbach zeigte sich „persönlich betroffen“ von der Frage in der Schwabo-Berichterstattung vom Freitag: „Ist dem Steinbruchunternehmer zu trauen?“ Diese Frage treffe ihn ins „unternehmerische Mark“. In Frage zu stellen, dass man ihm trauen könne, erschüttere ihn zutiefst.“

Die Talheimer Bevölkerung ist ebenfalls erschüttert. Jedoch auf Grund der Tatsache, dass bestehende Verträge mit SCHUTZFUNKTION und einstige Versprechen nichts mehr Wert zu sein scheinen getreu dem Motto: „Was juckt mich mein Geschwätz von gestern“.

6. Artikel „Landschafts- und Naturschutz dürfen auch keine Worthülsen sein“ – 23.10.2015 – Schwarzwälder Bote

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-landschafts-und-naturschutz-duerfen-auch-keine-worthuelsen-sein.80212d2d-1d52-4b58-9f36-74aa78cf31d5.html

Anmerkung: Nicht vergessen sollte man hierbei die Bevölkerung.

Was sehr traurig ist, ist die Tatsache, dass es vorerst keine öffentliche Informationsveranstaltung geben soll, bei dem die Volksvertreter das Stimmungsbild innerhalb der Bevölkerung aufnehmen könnten. Ob der Unternehmer will oder nicht…

Als Bürger erhält man leicht den Eindruck, dass die Salamitaktik der letzten Jahre munter weiter praktiziert wird… Getreu dem Motto „Nur keine schlafenden Hunde wecken.

Was wird sich an der Tatsache ändern, dass es bei einer möglichen Auffüllung zu einer Belastung für Natur, Anwohner und die Bevölkerung kommen wird?

Was wird sich an der Tatsache ändern, dass wir einen bestehenden Vertrag mit Schutzfunktion haben?

Das Ungewissheit bleibt und es geht weiter…

7. Artikel „Verwirft Kaltenbach Talheim21“ – 24.10.2015 – Schwarzwälder Bote

2015-10-24_Verwirft_Kaltenbach_Talheim21_1 2015-10-24_Verwirft_Kaltenbach_Talheim21_2

Ob über Förderband, LKW oder Luftschiff, die BI ist nach wie vor GEGEN eine Auffüllung des Steinbruchs!

Zeitungsberichte der letzten Tage

Hallo Gemeinde,

anbei eine Zusammenfassung der Zeitungsberichte der letzten Tage.

Anbei ein Leserbrief der am 07.10.2015 im Schwarzwälder Boten abgedruckt wurde:

Leserbrief vom 06.10.2015 im Schwabo

Artikel: „Sieht so der neue Talheim 21 Plan aus?“ des Schwarzwälder Boten vom 08.10.2015:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-sieht-so-der-neue-talheim-21-plan-aus.65d66fac-cf28-49d6-b66b-46fed94295fc.html

Artikel „Talheim nimmt Pläne kritisch auf“ des Schwarzwälder Boten vom 08.10.2015:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-sieht-so-der-neue-talheim-21-plan-aus-page1.65d66fac-cf28-49d6-b66b-46fed94295fc.html

Artikel: „Walz stellt Eilantrag“ des Schwarzwälder Boten vom 08.10.2015:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-sieht-so-der-neue-talheim-21-plan-aus-page2.65d66fac-cf28-49d6-b66b-46fed94295fc.html

Karrikatur in der Südwest Presse vom 09.10.2015:

2015-10-09_suedwest_presse_Karrikatur

Des Weiteren ist der Bericht des Focus zu Marco Barths deckt auf über S21 sehr interessant! Die Sendung über die Tatsachen war sehr informativ und sollte jeder gesehen haben!

http://www.focus.de/kultur/kino_tv/focus-fernsehclub/tv-kolumne-mario-barth-deckt-auf-super-mario-stuttgart-21-ist-schlimmer-als-berlins-flughafen_id_4998412.html

BI-Info vom 05.10.2015

Hallo Gemeinde,

zunächst eine kleine Zusammenfassung und im Anschlass daran das vollständige Protokoll mit Wortmeldungen aus der Bevölkerung:

Zusammenfassung der Ergebnisse des Runden Tischs:

  • Stadt Horb berief Runden Tisch ein mit dem Ziel der Minimierung der Belastung und der Befahren bei einer möglichen Auffüllung

  • Wesentlicher Punkt des Runden Tischs behandelte die Belastung und Gefahren durch den Verkehr

  • Nach Ortsbegehung aller Teilnehmer des Runden Tischs wurde die ursprünglich geplante Route zur Anlieferung des Abraums auf Grund der örtlichen Gegebenheiten verworfen

  • Fa. Kaltenbach schlug mehrere Alternativen vor. Weiterverfolgt werden soll seiner Meinung nach eine Auffüllung des Alten Steinbruchs über ein Förderband des neuen Steinbruchs (welcher als Ausgleich bei der Schließung bereitgestellt werden musste)

  • Für das Förderband ist eine Schneise von ca. 5m im Wald notwendig, es ist geschlossen und hat die Kapazität von ca. 40-60LKWs pro Tag

  • Die Zufahrt in der Haiterbacher Staige zunächst voll aufgefüllt werden, so dass eine Zufahrt von dort nicht mehr möglich ist

  • Eine Zufahrt von oben her (Schuppengebiet) muss es weiterhin geben für Fahrzeugtransporte, etc.

  • Die Laufzeit soll nun 20 Jahre betragen

  • Von S21 Abraum ist es nun nach Aussagen der Fa. Kaltenbach zu spät

  • Abraum soll von der Umgebung angeliefert werden (die Anfahrtswege zum Steinbruch (alt/neu) sind nicht steuerbar)

  • Stadt Horb beendete den Runden Tisch da Sie der Auffassung ist, dass das geforderte Ziel erreicht ist

Die BI möchte eine Auffüllung auf Grund der Belastung der Bevölkerung weiterhin verhindern und setzt sich nach wie vor dafür ein.

 

Nachfolgend das Protokoll der BI-Info vom 05.10.2015:
1. Begrüßung Sprecher BI

Dietmar Meintel begrüßte die anwesenden Bürger, den Ortsvorsteher, sowie sechs unserer 13 Ortschaftsräte im beinahe bis auf den letzten Platz gefüllte Sportheim an der Steinachhalle.

2. Begrüßung durch Ortsvorsteher

Herr Staubitzer begrüßte ebenfalls alle anwesenden Bürger.
Er gab Auskunft über das aktuelle Ergebnis am Runden Tisch. Er lobte zunächst die gute Vertretung der Bürger am Runden Tisch durch die BI sowie die von der Stadt ausgewählten Bürger.

Er fasste zusammen, dass sich bei der Ortsbegehung im Rahmen des Runden Tischs (an dem alle Teilnehmer beteiligt waren) herauskristallisiert habe, dass eine Anfahrt durch das Dorf unter den gegebenen Bedingungen nicht möglich sei und aus diesem Grund kein Verkehr durch das Dorf fahren wird.

Des Weiteren appellierte er an einem respektvollen Umgang miteinander.

3. Moderation und Ablauf Runder Tisch
Stefan Merkle fasste kurz den Ablauf des Runden Tischs zusammen:

  • Beginn des Runden Tischs im Februar mit etwa 3-5 Hauptblöcken

  • Runder Tisch wurde durch Stadt HORB einberufen mit dem Ziel: Minimieren der Last und der Gefahren für die Talheimer Bürger bei einer möglichen Auffüllung

  • Wesentlicher Punkt: LKW-Verkehr, der Belastungen und Gefahren mit sich bringt

  • Vertreter der Gemeinde am Runden Tisch schlug bei Ortsbegehung vor sich über alternative Anfahrtswege Gedanken zu machen mit dem Ziel: Minimierung der Belastung und der Gefahren

  • Mehrere Varianten wurden durch die Fa. Kaltenbach ermittelt und in den späteren Sitzungen vorgetragen:

(1) Anfahrt über Feldwege –> Problem Grunstückskäufe

(2) Einbringung über Steinachtal von oben in Steinbruch über LKWs –> Problem die Kreisgrenze und die Regierungspräsidiumsgrenze wird übertreten –> mehr Anträge notwendig

(3) Einbringung von oben in Steinbruch über Förderband (Runder Tisch im Juli)

  • Die Fa. Kaltenbach möchte Abraum über ein Förderband in den Steinbruch einbringen

  • Die Fa. Kaltenbach möchte das Förderband vom neuen Steinbruch hin zum alten Steinbruch bauen (Route über das Steinachtal über den Wald)

  • Die Fa. Kaltenbach gab einige Infos über das Förderband

(1) Es handelt es sich um ein abgeschlossenes System
(2) Es ist ein Wirtschaftsweg von 5m notwendig um das Förderband zu warten –> 5m breite Schneise im Wald
(3) Das Förderband ist 1-2m breit und wird bodennah verlegt (ca. 1m über der Erde)
(4) Es gibt Straßenüberführungen die entsprechend höher sein müssen
(5) Das Förderband hat eine Kapazität von 40-60LKWs pro Tag
(6) Der Betrieb des Förderbands ist unregelmäßig (läuft wenn erforderlich)
(7) Die bestehende Zufahrt in der Haiterbacher Staige soll als erstes komplett aufgefüllt und somit ein Schutzwall errichtet werden
(8) Eine Zufahrt von oben her (Schuppengebiet) wird es weiter geben müssen für Fahrzeugtransporte etc.

  • Die Fa. Kaltenbach signalisierte, dass es für S21 Abraum zu spät sei –> Es soll Abraum aus der Umgebung eingebracht werden

  • Die Fa. Kaltenbach möchte das Förderband über 20 Jahre betreiben

  • Das Förderband kostet ca. 1,6Mio Euro

  • Der Verkehr durch Abraum aus der Umgebung ist nicht steuerbar (der Verkehr kommt von überall)

Stefan Merkle fasste zusammen, dass zum aktuellen Zeitpunkt der weitere Weg wie folgt aussieht:

 

Weitere Vorgehensweise

1. Am 20.10.2015 wird das Ergebnis der Runden Tischs im Verwaltungstechnischen Ausschuss der Stadt Horb vorgestellt (Kaltenbach, BI)

2. Am 22.10.2015 soll der Ortschaftsrat in einer öffentlichen Sitzung abstimmen ob das Projekt weiter verfolgt werden soll. Dieses Ergebnis ist maßgebend für die Abstimmung im Gemeinderat.

3. Am 30.10.2015 soll eine Abstimmung im Gemeinderat erfolgen

Abhängig vom Ergebnis wird die Fa. Kaltenbach den offiziellen Weg bestreiten und entsprechende Anträge stellen um das Projekt weiter verfolgen zu können.

4. Wortmeldungen der anwesenden Bürger

(1) Vor Jahren wurde bereits vertraglich abgesichert, dass nichts mehr in den Steinbruch eingebracht wird. Ist ein Vertrag nichts mehr wert? „Wie ich hier stehe und sage, dass ich dagegen bin wünsche ich mir, dass auch unser Ortschaftsrat bei der Abstimmung sein Gesicht zeigt“

(2) An der öffentlichen Informationsveranstaltung im letzten Jahr wurde ich von der Fa. Kaltenbach als Lügner hingestellt als ich sagte, dass dadurch der neue Steinbruch aufgemacht wird

(3) Die Problematik ist unabhängig von der Route! Sie wird nur verschoben! Was passiert wenn das Förderband defekt ist, wo fahren die LKWs dann? Wenn der neue Steinbruch dadurch geöffnet wird und dann Brecher installiert werden entsteht auch hierdurch Dreck, Staub, Lärm!

(4) Wie kann man Lärm, Staub und einen enormen Verlust an Lebensqualität gegen Geld aufwiegen?

(5) Was ist mit der Landschaft? Was sagt der Nabu?

(6) Wenn wir den Steinbruch und die Deponie haben, habe ich Angst, dass Talheim weniger Geld von Horb bekommt, da Talheim anderweitige Einnahmen hat

(7 – ein kritischer OR) Der Ortschaftsrat hat aktuell noch keine weiteren Infos bekommen. Auf welcher Grundlage soll eine Abstimmung erfolgen? Soll eine mögliche Entschädigung in der gleichen Höhe erfolgen? Wie sehen die Zahlen, Daten und Fakten aus? Dem OB war die Sachlage ursprünglich nicht bekannt, da die ursprüngliche Beschlüsse nicht in seiner Amtszeit lagen. Jedoch hätte die Anfrage nach Erkundigung der Sachlage abgelehnt werden müssen! Er verwies auf den Lärm und den Staub, die in diesem Sommer durch das Verfüllen von Abraum entstanden sind und dass man so etwas keine Bevölkerung zumuten kann

(8) Es ist Frech, dass der Gemeinderat gegen den Ortschaftsrat entschieden hat (Weitere Wortmeldungen: Der Ortschaftsrat hat es verbockt! Er hat ein schlechtes Signale nach Horb gegeben)

(9) Was wird hier über ein Förderband diskutiert? WIR HABEN EINEN VERTRAG (tosender Ablaus)

(10) Als Ärztin ist mir der gesundheitliche Aspekt sehr wichtig und das höchste Gut! Nach Rücksprache mit dem ehemeligen ortsansässigen Arzt wurde bestätigt, dass die Asthmafälle seit der Schließung des Steinbruchs enorm zurückgegangen sind. Der Ortschaftsrat hat eine Verantwortung der Bürger gegenüber.

(11) Der Ortschaftsrat hat es in der Hand! Wir müssen auf den existierenden Vertrag bestehen! Es kann nicht sein, dass so wichtiger Vertrag übergangen wird! Wer sagt uns nicht, dass das Förderband eines Tages in die andere Richtung läuft und im alten Steinbruch wieder abgebaut wird? Ein Vertrag?

(12) Der alte Ortschaftsrat hätte es schon entschieden ablehnen müssen

(13) Im Vertrag steht, dass die Belastung für die Bürger unzumutbar ist! Was diskutieren wir über Geld?

(14) Der Vertrag ist das zentrale Element. Kann es sein, dass ein öffentlich rechtlicher Vertrag MIT Schutzfunktion für die Bürger einfach übergangen wird? Auch ein Förderband stellt eine Gefahr dar durch Lärm, Staub, etc. Es wird geraten sich an den Vertrag zu halten! Eine Nichteinhaltung eines solchen Vertrags zum Schutz der Bürger hätte eine fatale Aussenwirkung!

(15 – weiterer OR) Im OR wusste jeder über den bestehenden Vertrag. Jeder OR hat sich Gedanken gemacht und jeder hat dies zu respektieren. Der Ortschaftsrat wurde demokratisch gewählt. Die Martinstraße wurde ursprünglich als Landstraße gebaut! Eine Umgehung über das Tal wurde vor ca. 20 Jahren durch eine BI tot gemacht (Anmerkung Merkle: Konkurrenz BIs werden heute Abend nicht toleriert :D). Man hatte damals die Chance den Verkehr zu reduzieren.

(16) Ich bin sicher, dass die politischen Gremien diesesmal richtig entscheiden werden.

(17) Ich frage mich warum es erst eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung nach der Entscheidung geben soll?

(18) Bitte glaubt der Fa. Kaltenbach kein Wort. Wir dürfen gar nicht alles erzählen was wir bereits an negativen Erfahrungen erlebt haben. Er hält sich nicht an Abmachungen! Allein im alten Steinbruch hat er über 250.000m³ mehr als erlaubt abgebaut!

(19) Ich wünsche mir, dass die Formulierung im Ortschaftsrat und die im Gemeinderat diesesmal identisch sind.

Aktueller Stand / Einladung zur BI-Info

Hallo Gemeinde,

anbei ein Link zu einem Artikel, der heute am 02.10.2015 in der Neckar Chronik abgedruckt wurde. Der Artikel beinhaltet Informationen wie es seitens des Unternehmers angedacht ist das Material in den stillgelegten Steinbruch einzubringen:

https://www.neckar-chronik.de/Home/nachrichten/nachrichten-horb_artikel,-Kaltenbach-praesentiert-Alternative-fuer-Talheim-21-Entscheidung-am-27-Oktober-_arid,319970.html

Am kommenden Montag, den 05.10.2015 findet eine Informationsveranstaltung der BI im Sportheim im unteren Tal gegen 19:00 Uhr statt.

Bis dahin, viele Grüße!

Zeitungsbericht vom 07.08.2015 / 08.08.2015

Hallo Mitbürger,

Anbei der Link zu einem Bericht des Schwarzwälder Boten vom 07.08.2015 (online) bzw. 08.08.2015 (Zeitung) sowie einer Stellungnahme der BI:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.horb-a-n-ende-des-konflikts-um-talheim-21-scheint-moeglich.3dc379df-d681-4d69-bfc5-f443c038503d.html

Stellungnahme:
Ziel der BI ist es, dass alle Talheimer Bürger von Belastungen geschützt werden. Der in dem Bericht erwähnte „Neue Vorschlag“ lässt darauf hoffen. Weitere Details können jedoch zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht werden.

Viele Grüße!

BI Info am Dienstag, den 26.05.2015

Hallo zusammen,

Aufgrund der bereits angekündigten neuen Prüfung von weiteren Alternativen und der damit verbundenen Verschiebung der Entscheidung werden wir zum aktuellen Stand des Runden Tischs informieren.

Am Dienstag 26.05.15 treffen wir uns gegen 19:00 Uhr im Sportheim an der Steinachhalle.

Ab ca. 19:30 Uhr berichten wir aus unserer Sicht zu den bisherigen Ergebnissen und erörtern die weitere Vorgehensweise. Hierzu laden wir alle Interessierten ein.

Viele Grüße!